Netzwerk: Modellhäuser im "Effizienzhaus Plus Standard"



Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit führt im Rahmen der Forschungsinitiative Zukunft Bau die Modellprojekte Effizienhaus Plus Standard weiter. Mit dem Programm werden Bauherren unterstützt, die Gebäude errichten, die deutlich mehr Energie produzieren, als für deren Betrieb notwendig ist. Diese Energie soll insbesondere für die Elektromobilität zur Verfügung stehen.

Die Modellprojekte werden im Rahmen eines wissenschaftlichen Begleitprogramms ausgewertet. Mit den Ergebnissen soll das Energiemanagement von modernen Gebäuden verbessert und die notwendigen Komponenten für die energieeffiziente Gebäudehülle und die Nutzung erneuerbarer Energien fortentwickelt werden.
Das Berliner Institut für Sozialforschung ist mit dem sozialwissenschaftlichen Monitoring der Modellprojekte im Effizienzhaus Plus-Standard beauftragt.


Ziel ist es, herauszufinden, inwieweit die Bewohner der Effizienzhäuser die Eigenschaften der Häuser positiv wahrnehmen und akzeptieren.
Welche Erwartungen und Befürchtungen bestehen vor dem Einzug – bewahrheiten diese sich im Laufe der Zeit? Ändert sich die Bewertung der Wohnqualität über den Jahreszeitverlauf? Welche Rolle spielt Elektromobilität, bietet das Haus eine entsprechende Schnittstelle? Zudem wird untersucht, ob das Wohnen in Effizienzhäusern Veränderungen im Verhalten der Bewohner bewirkt. Ist das Interesse sparsam mit Ressourcen umzugehen schon vorhanden? Wird es durch die Wohnerfahrung verstärkt oder setzt eher ein gegenteiliger Prozess ein?
Per Fragebögen und Interviews werden Erwartungen und Vorstellungen in Bezug auf das Haus, Informationen zum Bau, die Wohnzufriedenheit, das Umweltbewusstsein und –verhalten sowie der Technikakzeptanz der Bewohner erhoben.

Weitere Informationen finden sich unter: http://www.forschungsinitiative.de/effizienzhaus-plus/modellvorhaben/



 
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