BEENDETE PROJEKTE

sentha

>>> sentha- Seniorengerechte Technik im häuslichen Alltag. Teilprojekt "Sozial-wissenschaften" der DFG-Forschergruppe (gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft)


Dieses inzwischen abgeschlossene Projekt stellte ein interdisziplinäres Verbundprojekt dar, das sozialwissenschaftliche und ingenieurwissenschaftliche Einzelvorhaben in einer DFG-Forschergruppe zusammengeführt hat. Ziel war die Analyse und Verbesserung technischer Systeme im häuslichen Alltag von Senioren, d.h. in der Wohnung und im direkten Wohnumfeld.

In der Verantwortung des BIS lag das sozialwissenschaftliche Teilprojekt „Nutzerperspektive, Anforderungsanalyse und Technikfolgen“, das eine Klammer für die Arbeit der gesamten Forschergruppe bildete. Ziel war einerseits die Erstellung der Anforderungsanalyse für die technischen Disziplinen und andererseits die sozialwissenschaftliche Evaluierung der von den Ingenieurwissenschaften vorangetriebenen technischen Entwicklungen und modellhaften Umsetzungen.

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Sozialwissenschaftliche Evaluationsstudie „Sozio-ökonomische Effekte der Braunkohlesanierung“




Seit annähernd 25 Jahren wird in den Bundesländern Brandenburg, Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt bzw. im Lausitzer und Mitteldeutschen Revier das öffentlich finanzierte Programm der Braunkohlesanierung durchgeführt. Rund 10 Mrd. EURO sind seither in dieses Programm geflossen.

Im Auftrag der Bund-Länder-Geschäftsstelle für die Braunkohlesanierung führen wir eine Studie durch, in der die sozio-ökonomischen Effekte, die von den sanierten und wieder nutzbar gemachten Flächen ausgehen, untersucht werden.

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6. Landesgleichstellungsbericht des Landes Brandenburg

>>> Im Auftrag des Landes Brandenburg, Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie


Der 6. Landesgleichstellungsbericht umfasst den Zeitraum August 2008 bis Oktober 2013. Die Situation der Beschäftigten in der öffentlichen Verwaltung des Landes Brandenburg wird in Kooperation mit dem Amt für Statistik Berlin-Brandenburg analysiert. Dabei wird die Entwicklung von Beschäftigungs-zahlen herausgearbeitet, insbesondere die Beschäftigungssituation von Frauen und der Frauenanteil in den höheren Positionen.

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Dena – Effizienzhäuser – Nutzerbefragung





Im „dena-Modellvorhaben Effizienzhäuser“ wurden seit 2003 mehr als 300 Wohngebäude energetisch saniert bzw. neu gebaut. Die Gebäude gehören zu den energiesparendsten Häusern in Deutschland: Die sanierten Gebäude sparen im Schnitt 80 Prozent der Endenergie ein, die Neubauten übertreffen die Anforderungen der KfW an das Effizienzhaus 40 noch einmal deutlich. Im Rahmen der Auswertungen der einzelnen Bauvorhaben führt das BIS im Auftrag der dena eine Befragung der Bewohner (Eigentümer/Selbstnutzer, Vermieter, Mieter) durch. Der Fokus liegt vor allem auf der Nutzung der Gebäude aus Bewohnersicht. Die Ergebnisse dieser sozialwissenhaftlichen Evaluation sollen dazu dienen, ergänzend zu den wirtschaftlichen Ergebnissen, Empfehlungen für weitere energieeffiziente Bauprojekte abzuleiten.

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(Auswahl)

KULT Kooperative Unterrichtsplanung von Lehrendenteams in künstlerischen Fächerverbünden.
Evaluationsstudie zu Potenzialen der kollegialen Vorbereitung von Stundenkonzepten, deren Durchführbarkeit und Wirkung in künstlerischen Fächerverbünden.

Gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Die Studie wird unter Leitung von Prof. Dr. Lars Oberhaus, Pädagogische Hochschule Weingarten , durchgeführt. Das BIS ist für die Feldarbeit zuständig.

"Gleichstellung im Alter" -Expertise für den ersten Bundesgleichstellungsbericht
Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Die Expertise wird unter Leitung der Gastprofessorin Dr. Eva Schulze am ZAG Zentrum Altern und Gesellschaft an der Universität Vechta erstellt.
www.zag.uni-vechta.de
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat eine unabhängige Sachverständigenkommission zur Erstellung des Ersten Bundesgleichstellungsberichts eingesetzt. Der Bericht wird im Juni 2010 der Bundesregierung vorgelegt.
Die Kommission hat das Themenfeld des Gleichstellungsberichts in einzelne Unterthemen gegliedert, eines davon firmiert unter dem Arbeitstitel "Gleichstellung im Alter". Dazu wird eine Expertise erarbeitet.
Es geht um die Frage ob es im Alter eine Angleichung der Geschlechter gibt oder ob sich bestehende Ungleichheiten verschärfen. Dieser Frage wird in den verschiedenen relevanten Bereichen wie Lebenserwartung, finanzielle Situation, Gesundheit, Partizipation am öffentlichen Leben, Lebens- und Wohnsituation nachgegangen.
Um der Breite des Themas gerecht zu werden, sollen die Ergebnisse der Expertise in einem Hearing vorgestellt und diskutiert werden. Die Anliegen und Anregungen der Expertinnen und Experten werden mit in den Gleichstellungsbericht aufgenommen.

Das Hearing findet am 20. November in Berlin statt.
(s. auch www.gleichstellungsbericht.de).

Jahrgang 1971-Die Wendegeneration – Analysen im Rahmen der Deutschen Lebensverlaufstudie
Im Auftrag der Yale University, Dep. of Sociology, CIQCLE

Für die Analyse werden die Daten der Deutschen Lebensverlaufsstudie analysiert (Leitung Prof. Dr. Karl Ulrich Mayer) Im Rahmen dieser Studie wurden insgesamt über 10.000 Personen in Ost und West befragt. Davon sind 2045 Personen Jahrgang 1971. Aus dieser Gruppe wurden mit 32 Befragten 2005 bis 2006 nochmals ausführliche biographische Interviews durchgeführt.
Der Jahrgang der 1971 Geborenen ist die erste Generation, die ihren Weg ins Erwachsenenalter im wiedervereinten Deutschland finden mußte. Sie waren zum Zeitpunkt der Wende 18 Jahre alt. Viele von ihnen hatten ihre berufliche Ausbildung begonnen oder schon abgeschlossen. Bis zu ihrem 18. Lebensjahr waren die Lebensverläufe der 1971 geborenen Ost- und Westdeutschen durch völlig verschiedene Gesellschaftssysteme geprägt. In dieser Untersuchung gehen wir der Frage nach, wie sich diese jungen Frauen und Männer im wiedervereinigten Deutschland einrichten und welches „Vermächtnis“ die Herkunft West oder Ost für sie bedeutet.

Faktor Q – Arbeiten und Lernen mit Perspektive
Im Auftrag der DGB-Jugendbildungsstätte Zechlin

In Kooperation mit der Fachhochschule für Wirtschaft
Ziel der Untersuchung ist die Unterstützung der Ausbildung von gering Qualifizierten in drei Betrieben.
Um entsprechenden Input für die adäquate Förderung in der Ausbildung zu erhalten, ist es notwendig, die Bedürfnisse und Kompetenzen der gering Qualifizierten zu kennen. Es wird daher eine Befragung von gering Qualifizierten und arbeitslosen Jugendlichen durchgeführt. Die Prämisse ist hierbei, dass Lernen und Qualifizierung vom Einzelnen ausgeht, d.h. subjektive Bedarfe ernst genommen werden sollen.



Marktpotenziale, Entwicklungschancen, gesellschaftliche und ökonomische Effekte der zukünftigen Nutzung von AAL-Technologien"
in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung (IGD) und dem Institut für Gesundheits- und Sozialforschung GmbH-IGES
Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

BIS Teilstudie
Akzeptanz von AAL-Technologien zur Unterstützung der Gesundheit und Sicherheit
In der Studie "Akzeptanz von AAL-Technologien zur Unterstützung der Gesundheit und Sicherheit" haben wir untersucht, ob moderne Technik, die älteren, kranken oder auch behinderten Menschen helfen kann, möglichst lange ein selbständiges Leben in der eigenen Wohnung zu führen, von ihnen akzeptiert und gewünscht wird.
Wir haben mit 170 Probanden Studiogespräche durchgeführt und ihnen fünf neue technische Entwicklungen gezeigt, die z.T. noch nicht auf dem Markt sind. Es waren Features zu:
automatisches Sicherungssystem für die Wohnung,
Telemonitoring für Herz- / Kreislaufprobleme,
automatische Medikamentenbox,
mobiler Gesundheitsassistent,
intelligenter Schuh.
Die Probanden waren im Durchschnitt 69 Jahre alt und 2/3 von ihnen hatte gesundheitliche Einschränkungen.
Die Ergebnisse zeigen eine unterschiedlich hohe Akzeptanz der AAL-Technologien. Ihre Nützlichkeit und ihr hohes Sicherheitspotenzial werden betont. Zugleich werden Bedenken, wegen einer Verarmung zwischenmenschlicher Kontakte, Entmündigung und Überwachung geäußert.

Demokratisierungsprozesse gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemetismus– eine Ressourcenanalyse
Im Auftrag des Zentrums für Demokratie und dem Jugendamt Treptow Köpenick

Im Rahmen des Bundesprogramms „Vielfalt tut gut“ Jugend für Vielfalt und Toleranz hat der Bezirk Treptow-Köpenick 2007 einen Lokalen Aktionsplan Treptow-Köpenick entwickelt. Die Zielstellung des Lokalen Aktionsplans fokussiert auf die Themenbereiche Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemetismus sowie auf die Fragestellung, wie die demokratische Beteiligung und das zivilgesellschaftliche Engagement in den einzelnen Ortsteilen erhöht werden kann. Das BIS führt hierzu eine Analyse durch.

Geringqualifizierte in Berlin
Im Auftrag von WertArbeit Gmbh

Anhand der Mikrozensusdaten 2006 wird erstmals die Arbeits- und Lebenssitutation von Geringqualifizierten analysiert und dargestellt.
Für die Auswertung wird erstens systematisch zwischen Berlin und der gesamten Bundesrepublik unterschieden, zweitens zwischen Männern und Frauen (4 Gruppen).
Differenzierungen nach Altersgruppen (18-30 und 31 bis 65) werden durchgeführt Differenzierungen, wie z.B. nach Nationalität und Wirtschaftszweigen werden soweit berücksichtigt, wie die Fallzahlen es zulassen.

5. Landesgleichstellungsbericht des Landes Brandenburg
Im Auftrag des Landes Brandenburg, Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie

Der 5. Landesgleichstellungsbericht umfaßt den Zeitraum März 2004 bis August 2008. Die Beschäftigungssituation der ca 43.000 Beschäftigten in der öffentlichen Verwaltung des Landes Brandenburg wird in Kooperation mit dem Amt für Statistik Berlin-Brandenburg analysiert. Die Entwicklung von Beschäftigungszahlen, der Beschäftigungssituation von Frauen und des Frauenanteils in den höheren Positionen werden herausgearbeitet.
Zentrale Frage ist, wie die Regelungen des Landesgleichstellungsgesetzes im Untersuchungszeitraum umgesetzt wurden.

Smart Home für ältere Menschen – Evaluation von Best-Practice Projekten.
Gefördert vom Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung

Die Forschungsarbeit wurde von August 2005 bis Februar 2008 durchgeführt. Im Zentrum des Projekts stand die Evaluation von neun Best-Practice-Beispielen „Smart Home für Ältere. Die Studie war als Vor-Ort-Untersuchung konzipiert, da nur eine solche Vorgehensweise es erlaubt, den tatsächlichen Realisierungsgrad der technischen Installationen und deren Nutzung zu bewerten. Wir haben Expertengespräche mit den verschiedenen Akteuren, wie Betreibern (WBG), Technikern, Leitern von Nachbarschaftsheimen und ambulanten Diensten, sowie qualitative Interviews mit den Bewohnern der Modellprojekte geführt. Zur Bewertung der Nutzerfreundlichkeit der technischen Installationen, der Geräte und Systeme haben wir strukturierte Beobachtungen der Bewohner während der Nutzung der Technik durchgeführt. Die Beobachtungen und Befragungen wurden in den Wohnungen der Bewohner durchgeführt.
Insgesamt haben wir neun deutsche, österreichische und Schweizer Best-Practice-Beispiele ausgewählt und die Evaluationen jeweils vor Ort durchgeführt. Es ist somit eine aktuelle Bestandsaufnahme für Ende 2007/Anfang 2008 gelungen.
Die analysierten Wohnprojekte zeigen deutliche Nutzungsvorteile für ältere Menschen. Die Realisierung solcher Anwendungen ist jedoch nicht nur von der Ausgereiftheit der jeweiligen Technologien, deren Usability sowie der Akzeptanz und Nutzungsbereitschaft der Älteren abhängig, sondern von der Etablierung neuer Akteurskombinationen. Dies führt in den meisten Fällen zu organisatorischen Problemen, die leicht unterschätzt werden. Die notwendige Zusammenarbeit von Telekommunikationsfirmen, Technologieanbietern, Wissenschaftlern (Gerontologen, Psychologen, Sozialwissenschaftler, Mediziner), Praktikern aus der ambulanten Versorgung und Altershilfe ist in vielen Fällen noch wenig erprobt, aber wesentlich für das Gelingen. Die Einbindung von Institutionen und Verbänden aus dem Gesundheitswesen ist in fast allen recherchierten Fällen schwierig, insbesondere dann, wenn Smart-Home-Care Lösungen mit Anwendungen aus den Bereichen der Konsumgüterelektronik oder Gebäudeautomation gekoppelt werden.
Die analysierten Modellprojekte zeigen ebenfalls, wie entscheidend die mit der Realisierung verbundenen Kosten sind. Die Höhe der Investitionskosten für technische Infrastrukturen, technische Geräte und Systeme sind für die Wohnungswirtschaft ein entscheidendes Hindernis bei der Einbringung entsprechender Technologien in ihre Bestände. Auch die Investitionsbereitschaft der älteren Menschen in Technologien, die ihre Lebensqualität steigern und die selbständige Lebensführung unterstützen, sind begrenzt. Dennoch ist davon auszugehen, dass die Generation der heute über 60-Jährigen finanziell so gut situiert ist, dass sie sich in Zukunft auch ohne öffentliche Zuschüsse Dienstleistungen und technische Geräte leisten kann.

Beschäftigte in der Autoindustrie und den Zuliefererbranchen
Analyse der Mikrozensusdaten 2006

Im Auftrag von WertArbeit GmbH

Das Automobilindustrie ist ein Männerberuf: 83.1 Prozent der dort Beschäftigten sind Männer gegenüber 54.4 Prozent in anderen Branchen.
Bemerkenswert an der sozialen Situation von Beschäftigten in der Automobilindustrie ist, dass sie trotzt vergleichsweise niedriger Schul- und Berufsabschlüsse insgesamt besser dastehen als Beschäftigte anderer Branchen. Sie verdienen überdurchschnittlich gut, haben festere Arbeitsplätze, weniger Teilzeitarbeit und eine geringere wöchentliche Arbeitzeit als die Beschäftigten anderer Branchen. Frauen sind wie auch in anderen Branchen deutlich schlechter gestellt als Männer, aber auch Frauen haben eine finanziell und beruflich bessere Position als Frauen, die in anderer Branchen beschäftigt sind.
Das Hauptproblem in der Automobilindustrie dürfte die Schichtarbeit sein. 40.7 Prozent der Männer und 27.6 Prozent der Frauen haben hier Schichtarbeit, während dies in anderen Branchen nur 14.1 bei den Männern und 12.5 Prozent bei den Frauen sind. Der hohe Anteil von Schichtarbeit ist sicherlich auf den in der Automobilindustrie besonders hohen Anteil von Großunternehmen zurückzuführen, in denen in der Regel Schicht gearbeitet wird.
Die persönliche Lebenssituation von Beschäftigten in der Automobilindustrie unterscheidet sich nicht grundlegend von der in anderen Branchen. Hier wie dort dominieren mittlerweile die kinderlosen Partnerschaften. Eine Ausnahme bilden die in der Automobilindustrie beschäftigten Männer, bei denen die größte Gruppe in einer Partnerschaft mit Kindern lebt. Hier lässt sich spekulieren, ob nicht die relativ gute berufliche und finanzielle Stellung in der Automobilindustrie es Männern ermöglicht, ein Lebenskonzept mit Partnerin und Kindern zu verwirklichen. Frauen können dies (oder wollen dies) offensichtlich sehr viel weniger.

Frauen im Berliner Einzelhandel – faire Arbeit?
Analyse der Mikrozensusdaten 2005

Im Auftrag von WertArbeit GmbH

Mit Hilfe der Daten des Berliner Mikrozensus von 2005 wurde eine Analyse von der beruflichen und persönlichen Lebenssituation von Beschäftigten im Einzelhandel erarbeitet. Der dominierende Eindruck von Beschäftigten im Einzelhandel ist der einer im unteren Einkommenssegment angesiedelten Berufsgruppe. Beschäftigte im Einzelhandel scheinen in mehrfacher Hinsicht schlechter gestellt als Beschäftigte anderer Branchen: sie haben ein deutlich geringeres monatliches Nettoeinkommen und müssen zudem sehr viel häufiger an Sonnabenden arbeiten. Viele Beschäftigte arbeiten zudem Teilzeit. Dennoch haben sie verglichen mit anderen Branchen nur geringfügig niedrigere Arbeitszeiten.
Beschäftigte im Einzelhandel sind deutlich weniger gut ausgebildet als Beschäftigte anderer Branchen. Dies gilt sowohl für die schulischen Abschlüsse als auch die Berufsabschlüsse. Frauen im Einzelhandel sind besonders hinsichtlich der schulischen Abschlüsse unterdurchschnittlich qualifiziert. Diese niedrige Qualifikation kann als Erklärung dafür herangezogen werden, dass den Beschäftigten im Einzelhandel attraktivere Berufskarrieren verschlossen geblieben sind.

Selbstständige Frauen in Berlin -
Eine Analyse verschiedener Datenquellen im Vergleich

gefördert von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen und vom Europäischen Sozialfond
In Kooperation mit der Fachhochschule für Wirtschaft

In dieser Untersuchung steht die Frage im Vordergrund, wie viele selbstständige Frauen bzw. wie viele Unternehmen von Frauen es in Berlin gibt. Darüber hinaus geht es darum, Näheres über die Gruppe der selbstständigen Berlinerinnen zu erfahren und die Unternehmen von Frauen genauer zu beschreiben, um einerseits Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu selbstständigen Männern festzustellen sowie andererseits Berliner Besonderheiten im Verhältnis zur bundesdeutschen Situation insgesamt zu identifizieren.
Zu diesem Zweck wurden alle für Berlin vorliegenden Datenquellen in Betracht gezogen. Sekundäranalytisch ausgewertet wurden im Einzelnen: der Mikrozensus, die Einkommenssteuerstatistik, die Handwerkskammerstatistik, die Creditreform-Daten und Eintragungen des Berliner Handelsregisters.

Download: www.harriet-taylor-mill.de Diskussion Paper 03/2008

Studie zur Umsetzung von Teilzeitberufsausbildung in Berlin
Im Auftrag der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen LIFE e.V. in Kooperation mit dem Projektverbund LiLA (bestehend aus den Trägern LIFE e.V., LiSA e.V. und AKC e.V.)

BIS Teilstudie:
Sozioökonomische Situation junger Mütter (und Väter) in Berlin. Statistische Daten im Überblick

In Berlin leben rund 13 700 junge Mütter unter 25 Jahren ohne Berufsausbildung, und das, obwohl viele von ihnen über einen guten Schulabschluss verfügen. Durch die Studie liegen nun erstmals verlässliche Zahlen über den Bildungsstand, die Lebensform, die Altersstruktur, die ökonomische Situation und den Migrationshintergrund junger Mütter in Berlin vor.

Studie zur Umsetzung von Teilzeitberufsausbildung (PDF)
Anhang zur Studie:
Sozioökonomische Situation Junger Mütter (und Väter) in Berlin (PDF)

Psychische und soziale Folgen von Überschuldung
Gefördert vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend
im Rahmen der Armuts- und Reichtumsberichterstattung.


Überschuldung wird vor allem als ökonomisches Problem verstanden. Wenig berücksichtigt wurden bisher die psychosozialen Auswirkungen einer Überschuldung. Diese Auswirkungen sind nicht nur unter humanitärem Aspekten von Interesse, sondern vor allem auch unter ökonomischem. Es geht um eine Reintegration Überschuldeter in das Berufsleben. Diese ist nur möglich, wenn die Überschuldeten psychisch stabil sind, sozial eingegliedert und motiviert, ihr Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen.

Download: Der 3. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung. Kurzfassung

Sozialer und persönlichkeitsbedingter Hintergrund von Verschuldung – Eine Analyse der SOEP-Daten 2005/2006
Im Auftrag der SCHUFA

Für die Analyse der SOEP-Daten haben wir die Erklärungsansätze zu Verschuldung als sozialer Lebenslage in dreierlei Richtung erweitert: durch eine verstärkte Einbeziehung von „weichen“ Indikatoren für Verschuldung, durch die Einbeziehung von Persönlichkeitsvariablen auf der Ebene der vorhersagenden Variablen und durch die Verwendung multivariater Verfahren zu einer verbesserten Gewichtung der Einflussfaktoren.
Als Indikatoren für Verschuldung haben wir Anschaffungskredite und Kontoüberziehungen verwendet, aber auch subjektiv erlebte Verschuldung, wie sie in der Einschätzung ausgedrückt wird, sich durch Kredite oder Mietzahlungen belastet zu fühlen. Daneben wurden Indikatoren für allgemeine finanzielle Knappheit verwendet, wie das frei verfügbare monatliche Nettohaushaltseinkommen, die Möglichkeit, vom Einkommen monatlich für Notfälle etwas Geld zurückzulegen, die Möglichkeit, innerhalb von zwei Wochen 1000 Euro aufbringen zu können, sowie allgemein der Lebensstandard der Befragten.

Wie familienfreundlich ist Berlin? Ergebnisse der Berliner Elternbefragung 2006
und Konzept zur Familienfreundlichkeitsprüfung

gefördert von der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin

Die Untersuchung berichtet über die Realitäten, Wünsche und Bedürfnisse von Familien in Berlin. Mit dem Projekt „Berlin familienfreundlicher gestalten“ soll das Berliner Bündnis für Familien unterstützt werden. Um die Familienfreundlichkeit Berlins zu untersuchen, wurden eine Fragebogenuntersuchung und eine Reihe von Workshops mit Berliner Eltern durchgeführt.

Effizienzhaus Plus mit Elektromobilität



Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit führt im Rahmen der Forschungsinitiative Zukunft Bau das Modellprojekt Effizienhaus Plus mit Elektromobilität weiter.
Die Idee ist, dass das Wohnhaus mehr Energie aus erneuerbaren und emissionsfreien Quellen erzeugt, als es selbst benötigt, so dass neben dem gesamten Haushalts- auch der Mobilitätsbedarf einer Familie ganzjährig gedeckt werden kann.
Das Einfamilienhaus mit ca. 130qm Wohnfläche steht in der Fasanenstr. 87, 10623 Berlin und wurde im Dezember des Jahres 2011 eröffnet. Nach der dreimonatigen wissenschaftlichen Testphase wurde das Gebäude ab 2012 von einer vierköpfigen Familie 15 Monate lang bewohnt.

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Ecodesign - Durchführung der Befragung

>>> Ecodesign - Durchführung der Befragung


Im Kontext des Bundespreis‘ Ecodesign entsteht eine Best-Practice-Plattform zum Thema Ecodesign für Deutschland. Damit die Plattform möglichst praxisnah wird und die Inhalte auf die Bedürfnisse ihrer Nutzer/-innen abgestimmt werden können, führt das BIS im Auftrag des Internationalen Design Zentrums eine Online-Befragung unter potentiellen Nutzer/-innen durch. Ziel der Befragung ist zu klären, ob die Befragten eher konkrete Hinweise zu Arbeitswerkzeugen und einen Handlungsleitfaden zur Umsetzung von Ecodesign als eine Übersicht der rechtlichen Grundlagen und existierenden Umweltkennzeichen wünschen.

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USA²

>>> Ubiquitäres und Selbstbestimmtes Arbeiten im Alter


Im Rahmen des interdisziplinären Verbundprojekts (USA²) werden seit Juni 2013 Hightech-Heimarbeitsplätze entwickelt, die es älteren Menschen ermöglichen sollen, weiterhin beruflich aktiv zu sein, sich an Herstellungsprozessen zu beteiligen und ihr Erfahrungswissen sinnvoll einzusetzen.

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Energie-Plus-Haus mit E-Mobilität

>>> Effizienzhaus Plus“ mit Elektromobilität


Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung baut im Rahmen der Bau- und Elektromobilitätsforschung das „Effizienzhaus Plus“. Idee ist, dass das Wohnhaus mehr Energie aus erneuerbaren und emissionsfreien Quellen erzeugt, als es selbst benötigt, so dass neben dem gesamten Haushalts- auch der Mobilitätsbedarf einer Familie ganzjährig gedeckt werden kann.

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Wohnen und Technik im Alter aus Geschlechterperspektive

>>> Gefördert durch die Robert-Bosch-Stiftung im Programm „Blickwechsel – Junge Forscher gestalten neues Alter“


Einfach zu handhabende Wohnungstechnik kann selbständiges Leben und Wohnen im Alter auch bei Hilfe- und Pflegebedürftigkeit erleichtern. Doch welche Wohnkonzepte überzeugen und welche technische Unterstützung ist besonders gewünscht und angenommen? Sind Frauen häufiger bereit, sich technisch unterstützen zu lassen, um so lange wie möglich in der eigenen Wohnung zu leben und bevorzugen Männer trotz höherer Technikakzeptanz die Unterstützung durch Familie, Freunde und Nachbarschaft?

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