Sehr geehrte Damen und Herren,

wir bitten Sie, an dem neuen internationalen Projekt POSEIDON zur Verbesserung der Lebenssituation von Menschen mit Down-Syndrom teilzunehmen. Es geht um die Entwicklung eines technischen Assistenzsystems, das Menschen mit Down-Syndrom eine größere Unabhängigkeit ermöglicht und die Teilhabe an der Gesellschaft unterstützt. Wenn Sie weitere Informationen zu dem Projekt haben möchten, dann finden Sie diese unter www.poseidon-project.org.

Wir brauchen Ihre Erfahrungen und Ihre Vorstellungen, um eine möglichst nützliche und an die Bedürfnisse der Zielgruppe angepasste Technologie zu entwickeln.

Wir bitten Sie deshalb, den folgenden Fragebogen auszufüllen. Ihre Angaben bleiben anonym und werden nur für das Projekt vom Berliner Institut für Sozialforschung ausgewertet.

Antworten können Erziehungs- und Sorgeberechtigte oder Personen, die professionell mit einer Person mit Down-Syndrom zu tun haben. Die Beantwortung der Fragen beansprucht in etwa 30 Minuten. Wir würden uns freuen, wenn Sie sich die Zeit dafür nehmen könnten.

Bei Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gern zur Verfügung. Sie können uns telefonisch unter 06131/8866228 oder per E-Mail christine.schniersmeier@web.de erreichen.





Christine Schniersmeier
Arbeitskreis Down-Syndrom e.V
Bundesweite Beratung und Information
Dr. Eva Schulze
Berliner Institut für Sozialforschung GmbH





Projektpartner

Karde AS (N), Tellu AS (N), Norsk Nettverk for Down Syndrom (N), Middlesex University (GB), Down's Syndrome Association (GB), Fraunhofer Institut für Graphische Datenverarbeitung (D), Berliner Institut für Sozialforschung GmbH (D), Arbeitskreis Down-Syndrom e.V. (D), Funka Nu AB (S)

Gefördert von der EU und nationalen Institutionen.




Zugang zu und Nutzung von Technik
Wir würden gerne wissen, wie die Person mit Down-Syndrom, über die Sie berichten, Technik in ihrem Alltagsleben nutzt. Geben Sie bitte jeweils an, ob er/sie Zugang zu den verschiedenen Technologien hat (im Haushalt, in der Schule oder in einer Einrichtung) und wenn ja, ob und wie diese Geräte genutzt werden.

  Hat Zugang   Nutzt dies   Benötigt Hilfe bei der Nutzung
ja nein ja nein ja nein
Smartphone
Handy
Laptop/PC
Tablet (z.B. iPad)
Spielekonsole
Kamera
Radio
Fernseher
DVD Player
MP3 Player
CD Player
Sonstige:  
Sonstige:  
Sonstige:  
Besitzt er/sie ein eigenes Smartphone?
  ja nein
 
Werden mit dem Smartphone Apps (Anwendungen) genutzt?
Eine App (Applikation) ist eine Software, die auf Smartphones, Tablet Computern und anderen mobilen Geräten heruntergeladen und genutzt werden kann.
  ja nein
 


Wenn ja, welche Apps werden verwendet? Gibt es Schwierigkeiten im Umgang damit?
App Hat er/sie Schwierigkeiten bei der Benutzung?   Welches sind die häufigsten Schwierigkeiten?
oft   gele- gentlich   selten   nie
Kalender
Informationen eingeben und abrufen
Kamera
Alarm
Notizen
Soziale Medien (z.b. Chat oder Facebook)
Lernapps
Spiele
Talkerapps
Sonstige:   
Sonstige:   
Sonstige:   
Besitzt er/sie ein eigenes Tablet?
  ja nein
 
Werden mit dem Tablet Apps (Anwendungen) genutzt?
  ja nein
 


Wenn ja, welche Apps werden verwendet? Gibt es Schwierigkeiten im Umgang damit?
App Hat er/sie Schwierigkeiten bei der Benutzung?   Welches sind die häufigsten Schwierigkeiten?
oft   gele- gentlich   selten   nie
Kalender
Informationen eingeben und abrufen
Kamera
Alarm
Notizen
Soziale Medien (z.b. Chat oder Facebook)
Lernapps
Spiele
Talkerapps
Sonstige:   
Sonstige:   
Sonstige:   
Nutzt er/sie jetzt schon Assistenztechnologien, die ihn/sie im Alltag unterstützen?
Assistenztechnologie schließt als Oberbegriff alle technischen Geräte ein, die aus dem Assistenzbereich, der Rehabilitationstechnologie oder unterstützten Kommunikation sowie aus den täglichen Lebensbereichen stammen können. Sie zielen darauf, die funktionalen Fähigkeiten zu erhalten, zu verbessern und zu erweitern. Dies umfasst elektronische Geräte, Computerprogramme, Apps usw.
  ja nein
 


Wenn ja, welche Assistenztechnologien werden genutzt (Name, Funktionen)?
Hat die Person mit Down-Syndrom Erfahrungen mit E-Learning (z.B. in der Schule oder auf der Arbeit)?
(E-Learning meint die Benutzung elektronischer Medien, Informationen und Kommunikationstechnologien beim Lernen. Es enthält vielfältige Medien, die Texte, Musik, Bilder, Animation und Videos bereitstellen.)
  ja nein Bin mir nicht sicher
 


Wenn ja, sagen Sie uns bitte mehr darüber (z.B. welche Programme benutzt werden)
Meinen Sie, dass in der Zukunft E-Learning für die Person mit Down-Syndrom hilfreich sein könnte?
  ja nein Bin mir nicht sicher
 


Wenn ja , sagen Sie bitte, was dies sein könnte. Dies können durchaus Ideen und Wünsche sein, die heutzutage noch als Science Fiction erscheinen.


Wenn nein oder wenn Sie irgendwelche Zweifel haben, dann sagen Sie bitte, warum.




Alltagsleben
Die folgende Tabelle soll den Unterstützungsbedarf der Person mit Down-Syndrom im Alltag erfassen. Bitte geben Sie jeweils an, ob er/sie dazu in der Lage ist und wie viel Unterstützung benötigt wird.

  Kann dies ...   Kann dies nicht   Trifft nicht zu
allein   mit etwas Hilfe   mit mehr Hilfe   mit sehr viel Hilfe
  1 2 3 4 5  
Zeitmanagement
Kann Uhrzeiten auf einer Uhr ablesen und nutzen
Versteht Zeitspannen (z.B. 5 Minuten, 2 Stunden, 2 Tage…)
Kann Termine ausmachen
Notiert sich Termine
Weiß, wann Termine sind
Kommt pünktlich zu Terminen
Benutzt schriftbasierten Terminkalender
Benutzt symbolbasierten Terminkalender
  Kann dies ... Kann dies nicht Trifft nicht zu
allein mit etwas Hilfe mit mehr Hilfe mit sehr viel Hilfe
Geldmanagement
Kennt den Wert von Münzen und Banknoten
Kann beim Einkaufen den Wert von Waren einschätzen
Kann mit Geld sorgsam umgehen
Kann in Geschäften Produkte auswählen und bezahlen
Weiß wie man mit einer Geldkarte bezahlt
  Kann dies ... Kann dies nicht Trifft nicht zu
allein mit etwas Hilfe mit mehr Hilfe mit sehr viel Hilfe
Mobilität
Kann den Öffentlichen Nahverkehr sicher benutzen
Kann sicher Fahrrad fahren
Kann sich eine bekannte Strecke merken
Kann sich sicher in der näheren Umgebung bewegen
Kann Straßenkarten benutzen
Findet auf der Karte die Adresse, wo er/sie hinwill
Kann einschätzen, wie lange er/sie bis zum Ziel braucht
Kann planen, mit welchen Transportmitteln er/sie an ein Ziel kommen kann
Kann mit unvorhergesehenen Ereignissen umgehen (z.B. Änderung des Fahrplans oder verpasster Bus)
  Kann dies ... Kann dies nicht Trifft nicht zu
allein mit etwas Hilfe mit mehr Hilfe mit sehr viel Hilfe
Gesundheit
Kann sich gesund ernähren (z.B. auch bei Nahrungsmittel-unverträglichkeiten die Schonkost einhalten)
Hat ein Verständnis darüber, wie viel er/sie essen darf/kann
Kann sein/ihr Gewicht regulieren
Erinnert sich an die Einnahme von Medikamenten
  Kann dies ... Kann dies nicht Trifft nicht zu
allein mit etwas Hilfe mit mehr Hilfe mit sehr viel Hilfe
Kommunikation
Kann SMS schreiben/senden
Kann E-Mail schreiben
Benutzt Facebook
Benutzt Chat/Instant Messenger
Kann Telefonanrufe machen
Kann Telefonanrufe entgegennehmen
Nutzt Videotelefonie (Skype oder FaceTime)
Nutzt Symbolsysteme für die Kommunikation
Nutzt Gebärden für die Kommunikation
Kann sich Fremden gegenüber verständlich machen (z.B. um Hilfe/Unterstützung bitten)
Versteht schriftliche Hinweise
Versteht mündliche Hinweise
Kann sich schriftlich ausdrücken
Kann sich mündlich ausdrücken
Spricht klar artikuliert und ist leicht zu verstehen
  Kann dies ... Kann dies nicht Trifft nicht zu
allein mit etwas Hilfe mit mehr Hilfe mit sehr viel Hilfe
Schule/Arbeit/Lernen
Achtet darauf, alle Arbeitsmaterialien dabei zu haben
Achtet darauf, seine persönlichen Sachen dabei zu haben (z.B. Schüssel, Handy)
Kann eine Tastatur benutzen
Kann einen Touchscreen benutzen
Schreibt mit Hilfe eines Symbolsystems
Folgt visuellen Anweisungen
Folgt schriftlichen Anweisungen
Folgt mündlichen Anweisungen




Wie gut ist die Person mit Down-Syndrom sozial integriert?
(Sagen Sie dies bitte auf einer Skala von 1 bis 5)
  Schlecht integriert               Gut integriert
1 2 3 4 5
In der Schule oder bei der Arbeit
Im Freizeitbereich


Geht die Person mit Down-Syndrom zur Schule?
  ja nein
 


Wenn ja, welche Form?

 
Förderschule
Einzelintegration
Integrative Schule 
Inklusion
Sonstige:   
Geht die Person mit Down-Syndrom zur Arbeit?
  ja nein
 


Wenn ja, welche Form?

 
Werkstatt
Integrationsbetrieb
Erster Arbeitsmarkt
Sonstige:   
Hat die Person mit Down-Syndrom regelmäßige Freizeitaktivitäten außer Haus?
  ja nein
 
Andere Aktivitäten:
(z.B. Therapien…)
Wenn die betreute Person außer Haus geht, wie wird jeweils der Weg dorthin bewältigt?
(Mehrfachnennungen sind möglich)

Schule/Arbeit   Freizeit
Fahrdienst/ Taxi Fahrdienst/ Taxi
Wird von Angehörigen gefahren Wird von Angehörigen gefahren
Nutzt Öffentlichen Nahverkehr mit Begleitung Nutzt Öffentlichen Nahverkehr mit Begleitung
Nutzt Öffentlichen Nahverkehr ohne Begleitung Nutzt Öffentlichen Nahverkehr ohne Begleitung
Fährt Fahrrad mit Begleitung Fährt Fahrrad mit Begleitung
Fährt Fahrrad ohne Begleitung Fährt Fahrrad ohne Begleitung
Läuft mit Begleitung Läuft mit Begleitung
Läuft ohne Begleitung Läuft ohne Begleitung
Wenn Sie sich die folgenden Bereiche ansehen: In welchem Umfang halten Sie jeweils für die Person mit Down-Syndrom eine Unterstützung des autonomen und selbständigen Lebens für wichtig?
  Weniger wichtig               Am wichtigsten
1 2 3 4 5
Zeitliche Organisation
Umgang mit Geld
Mobilität/Reisen
Haushaltstätigkeiten
Gesundheit
Kommunikation
Soziale Kontakte
Schule/Arbeit/Lernen
Sonstige:   






Assistenztechnologie
Wenn Sie an die Probleme im täglichen Leben denken, die die Person mit Down-Syndrom hat, glauben Sie, dass hier Assistenztechnologien (z.B Apps) auf einem Smartphone oder Tablet PC hilfreich sein können, um Hindernisse zu überwinden oder sich neuen Herausforderungen zu stellen?
  ja nein schwer zu sagen
 


Wenn nein, warum nicht?


Wenn ja, welche Funktionen würden Sie als besonders hilfreich empfinden?
Folgende Fragen befassen sich damit, wie für Sie eine optimale Lösung für eine neu zu entwickelnde Assistenztechnologie beschaffen sein sollte?

  Unwichtig   Eher unwichtig   Eher wichtig   Sehr wichtig
Design
Große Bedienelemente haben
Starke Kontraste aufweisen
Optisch ansprechend sein
Bei der Nutzung Spaß bereiten
Zur Nutzung motivieren
Eher Symbole als Text verwenden
Wechsel von Symbolen und Text ermöglichen
Individuell anpassbar sein
Veränderungen durch den Nutzer selbst ermöglichen
Längere Reaktionszeiten des Nutzers berücksichtigen
Robust sein
  Unwichtig Eher unwichtig Eher wichtig Sehr wichtig
Hardware
Auf einem Smartphone bedienbar sein
Auf einem Tablet bedienbar sein
Mobil nutzbar sein
Günstig sein
  Unwichtig Eher unwichtig Eher wichtig Sehr wichtig
Funktionen
Ein Belohnungssystem beinhalten
Steuerung durch Gesten ermöglichen
Kommunikationsmöglichkeiten enthalten (z.B. Video Calls)
Sprache/Ton aufnehmen können
Sprache/Ton abspielen können
Musik abspielen können
Automatische Textvervollständigung beim Schreiben von Worten
Notizen aufnehmen können
Erinnerungsfunktionen haben (Alarm)
Die Privatsphäre schützen
Abhörsicher sein
Sonstige:   
Sonstige:   
Sonstige:   
Assistenztechnologien können auch für Eltern / Betreuer eine wichtige Funktion haben. Was meinen Sie, könnte besonders hilfreich sein?

  Gar nicht hilfreich   Weniger hilfreich   Etwas hilfreich   Sehr hilfreich
Aus der Ferne überprüfen können, ob eine Aufgabe erledigt wurde
Überprüfen können, ob die betreute Person ihr Ziel erreicht hat
Eine Erinnerungsfunktion (Alarm) haben, mit der Sie die Person mit Down-Syndrom daran erinnern können, etwas Bestimmtes zu tun
Eine Ortung ermöglichen
Sonstige:   
Sonstige:   
Sonstige:   
Welche Form von Assistenztechnologie sollte für die Person mit Down-Syndrom verbessert oder entwickelt werden, um sie bei Alltagsroutinen, ihrer Selbständigkeit und ihrem Selbstbewusstsein zu unterstützen?
Welche Form von Assistenztechnologie wäre für Sie als Eltern / Betreuer in Zukunft besonders erleichternd?




Geben Sie uns bitte Hintergrundinformationen über die Person mit Down-Syndrom
Alter
 
Geschlecht
  männlich weiblich
 
Wie wohnt diese Person?

 
Bei den Eltern
Bei anderen Verwandten
Mit Freund(in)/Partner(in)
Wohnheim
Betreutes Wohnen (mit anderen)
Betreutes Wohnen (allein)
Allein ohne Hilfe
Sonstige:   
In welcher Beziehung stehen Sie dieser Person?

 
Vater oder Mutter
Bruder oder Schwester
Andere(r) Verwandte(r) (bitte benennen)  
Professioneller Betreuer
Andere Beziehung (bitte benennen):